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Erfahrungsberichte:
Studium an der Universidad San Ignacio de Loyola



Erfahrungsbericht von Tobias K.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2012,
Studienart: ein Auslandssemester

Peru
Peru ist im generellen ein sehr abwechslungsreiches und äußerst vielseitiges Land. Reisen können hier Trips in den Regenwald und das Amazonasgebiet bis hin zu wunderschönen Berglandschaften in den Anden umfassen und das auch mit einem schmalen Geldbeutel. In den Regionen, die nicht kommerzialisiert sind, kann man zudem herrliche Landschaften begutachten, wohingegen Städte wie Lima eher von Verkehrschaos, schlechter Infrastruktur, Plastikmüll und Smog gekennzeichnet sind. Auf Grund der hohen Armutsrate ist vor allem in der Vorweihnachtszeit in einigen Gegenden die Kriminalität sehr groß. Vor allem Europäer sind dort oft Opfer von Straftaten bei denen man von der Polizei ohne korrupt zu sein keine Hilfe erwarten kann. Deswegen sollte man sich mit seinem Aufenthalt auf Stadtteile wie Baranco, Miraflores und La Molina in den Abend- und Nachtstunden beschränken, was allerdings kein Problem darstellt. Die Peruaner an sich sind äußerst gastfreundlich und hilfsbereit. Außerdem ist das Verhältnis zwischen Professor und Student deutlich freundschaftlicher und enger, was auch auf die kleine Klassengröße zurückzuführen ist.

USIL & Kurse
Da die USIL in Peru als anerkanntestes Institut im Hinblick auf internationale Aktivitäten gilt, ist das Studium und die Organisation vor Ort für peruanische Verhältnisse überaus gut.
Die inhaltliche Gestaltung bleibt jedem Studenten selbst überlassen. So kann man sich zum Beispiel auch im Bartending (war bei uns morgens um 8 damit man nicht zu stark bei der Cocktailverkostung zuschlägt) ausprobieren oder Kochkurse belegen. Auch ein Kurs in Zigarren und Weinverkostung gehört zu den Kuriositäten. Allerdings werden auch Kurse angeboten, die jegliche Bereiche von Business, Ingenieurwissenschaften etc. umfassen. Es ist also sehr leicht passende Kurse zu finden, die zudem oft in Englisch und Spanisch angeboten werden.

Kritik
Obwohl man nur 4 Kurse wählt, hat man durch die ständige Mitarbeitsbewertung relativ viel zu tun. Außerdem verlief die Wahl der Kurse anfangs recht chaotisch, obwohl man vorher schon alle Kurse ausgesucht hatte. Organisation und Pünktlichkeit sind im generellen nicht die Stärken von Peruanern, sodass man immer mit einer Extraportion Geduld in Behördenangelegenheiten und Gruppenarbeiten gehen sollte.

Empfehlungen
Wohnungen findet man im Internet bei Organisationen wie Kusi Wasi, APU oder Inka Wasi. Für deutsche Verhältnisse sind die auch preiswert und man lernt schnell neue Leute kennen. Aus Sicherheitsgründen sollte man nicht zur Nachtzeit in gewisse Stadtteile fahren und bei der Auswahl der Taxis vorsichtig sein. Essen kann man gut und preiswert (10 Soles also ca. 3€) in Tiendas, die überall zu finden sind. Man sollte allerdings auf ein kohlenhydratreiches Essen vorbereitet sein, da es immer z.B. Kartoffeln und Reis gibt. Reisen im Land kann man sehr gut per Bus absolvieren, aber auch Flüge sind relativ günstig. Man sollte dennoch genau schauen, weil einige Flugpreise nur für Peruaner gelten. Bei der Einreise kann man gleich ein Visum für 180 Tage erhalten (Touristenvisum), sodass man die Kosten für ein Studentenvisum spart. In das Bussystem in Lima wächst man mit der Zeit rein. Einfach offen auf die Cobaradores (Ausrufer die im Bus mitfahren) zugehen und fragen wie man am besten ans Ziel kommt. Auch die Schreiben an den Straßenecken sind dabei sehr hilfsbereit.

Wieviel hast du für deine Unterkunft gezahlt?: 210€/ Monat
Wie hoch waren die Lebenshaltungskosten?: 400€/ Monat
Wie viel hast du für deinen Flug bezahlt?: 1300 Euro


 
 
     
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