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Erfahrungsberichte:
Studium an der Nelson Mandela Metropolitan University



Erfahrungsbericht von Christoph S.:
Details zum Auslandsstudium: Sommersemester 2016,
Studienart: ein Auslandssemester


"Das Studentenleben in Südafrika ist für mich nicht mit dem Studentenleben zu Hause vergleichbar. Vor allem der Strand 50 Meter vom Studentenwohnheim entfernt und die heißen Temperaturen sorgen für Urlaubsfeeling rund um die Uhr. Der Alltag besteht also eher aus Baden und Surfen als aus Lernen, was für mich ein Grund für die Entscheidung war, nach Südafrika zu gehen. Das Niveau an der Universität selbst würde ich niedriger einstufen als das Niveau an der Fau in Erlangen-Nürnberg. Außerdem ist das Lernsystem viel schul-ähnlicher als man das von zu Hause kennt. Hausaufgaben und Exen sorgen dafür, dass man fast täglich etwas für die Universität zu erledigen hat. Was mich am meisten beeindruckt hat ist vor allem die Vielfalt des Landes. Nicht nur bezogen auf die Landschaften, die Südafrika zu bieten hat, sondern auch bezogen auf die Leute."


Erfahrungsbericht von Susanne F.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2014,
Studienart: ein Auslandssemester


Vorbereitung:
Während meines Masterstudiums war ein Auslandssemester vorgesehen und ich begann frühzeitig mich über die möglichen Angebote zu informieren. Nachdem ich mir beim Bewerbungsprozess etwas Unterstützung wünschte, entschied ich mich über eine Agentur ins Ausland zu gehen. Nachdem ich die verschiedene Angebote abgewogen hatte, entschied ich mich für die Agentur Magoo International und ein Auslandssemester in Port Elizabeth, Südafrika. Magoo unterstütze mich tatkräftig bei der Zusammenstellung aller Unterlagen, Beantragung des Auslands-Bafög und war ein guter Ansprechpartner bei allen aufkommenden Fragen.
Die Beantragung des Visum gestaltete sich etwas schwierig, da das Konsulat in München personell nur sehr schlecht besetzt ist und nur unklare Anforderungen der einzureichenden Unterlagen auf deren Homepage zu finden sind. Nachdem mein Visum beim ersten Mal abgelehnt wurde, wurde es beim zweiten Versuch doch genehmigt und mir wenige Tage vor meinem Abflug zugeschickt.
Ansonsten lief die Bewerbung bei der NMMU sehr unproblematisch ab. Also Voraussetzung verlangt die NMMU einen Englisch-Test, hier wurde aber auch mein UNICERT-Test akzeptiert und es war kein TOEFEL-Test nötig. Nach der Annahme an der Hochschule musste noch eine Krankenversicherung (nur südafrikanische Anbieter sind hier erlaubt) abgeschlossen werden, diese kostet rund 200 €. Ist jedoch auch eine private Versicherung und gewährleistet somit eine gute Versorgung im Krankheitsfall. Ebenfalls kann man Wünsche für eine Unterkunft äußern, welche einem von der NMMU zugeteilt wird.

Die Uni:
Die NMMU hat insgesamt sechs verschiedene Campi. Den South Campus, North Campus, Second Avenue Campus, Bird Street, Missionvale und George. Georg ist hierbei ein eigenständiger Campus, der in einer 300 km entfernten Stadt mit dem gleichnamigen Namen liegt. Meine Vorlesungen haben an den beiden Hauptcampi South- und North-Campus stattgefunden. Diese beiden Campi liegen inmitten eines Naturschutzgebietes. Demnach sind viele Rasenflächen, Palmen und auch wilde Tiere (z.B. Affen) zu finden. Ansonsten gibt es eine große Bibliothek, Fast-Food-Restaurants, Bankautomaten, Computerräume und einen Buchladen auf diesem Gelände. Weiterhin ist an den South Campus noch das Rugby-Stadium der NMMU Madibaz angeschlossen. Hier finden während der Saison immer montags Spiele statt, die immer gut besucht werden. Neben dem Rugby-Stadium sind auch noch weitere Sportanlagen wie das Fitness- und Schwimmcenter, Fußball-, Tennis-, Basketballfelder zu finden. Weiterhin grenzt hier auch noch das Studentenwohnheim der „local students“, der Unishop für Unikleidung und ein Frisör und Wäscheservice an.
Auch die Vorlesungsräume haben den gleichen Standard wie in Deutschland. Sie sind mit Tafeln, Beamer und Projektoren ausgestatten. Die Räume sind in guten Zustand und haben verschiedene Größen von 30 bis zu 800 Sitzplätzen. An allen Eingängen und auch direkt auf dem Campus sind ständig Sicherheitsleute zu finden, so dass man sich um seine Sicherheit keine Sorgen machen muss Die NMMU bietet ebenfalls ein sehr großes Sportprogramm an. Es werden zum Bei-spiel Surfkurse angeboten oder man kann einer der verschiedenen Sportmannschaften beitreten. Auch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio (inklusive Pool) für wenig Geld möglich.

Die Einführungswoche:
Die NMMU bietet auch ein optionales „Orientation Weekend“ an, welches im Voraus gebucht werden muss. An diesem hatte ich auch teilgenommen um bereits vor dem Start der Vorlesungen erste Kontakte knüpfen zu können.
An diesem Wochenende waren wir mit ca. 80 internationalen Studenten im zwei Stunden entfernten Tsitsikamma National Park untergebracht. Hier wurden an drei Tagen verschiedene Kennenlernspiele, Aktivitäten (z.B. Zip-Lining) und eine Wanderung im Tsitsikamma National Park angeboten. Hier konnte ich bereits einige gute Kontakte mit zukünftigen Studenten sammeln.
Nach dem optionalen Orientation Weekend folge die für alle verpflichtende Einfüh-rungswoche, welche den internationalen Studenten beim Kennenlernen von neuen Kommilitonen, Kennenlernen des Campus und Hinweis auf verschiedene Verhaltensweisen helfen sollte. Während dieser Woche gab es verschiedene Kurse zur Sicherheit in Südafrika, Heimweh, Krankenversicherung, Kulturschock und anderen Themen. Ebenso wur-den während dieser Woche die Kurswahl und die Erstellung des Stundenplans vor-genommen. Ergänzt wurde dieses Programm mit einer Campustour, Stadttour, Townshiptour, Reinigung des Strandes, gemütlichen Grillen und anderen Events. Diese Woche war sehr hilfreich um Informationen über wichtige Themen zu erhalten, den Campus kennenzulernen und zu erfahren an wen man sich bei Problemen wenden kann.

Die Vorlesungen:
Ich belegte während meines Auslandssemester insgesamt vier Kurse. Das wären die Fächer „Introduction to Business and Entrepreneurship“, „Marketing Management”, “Managing Cultural Diversity” und “Social and Environmental Issues”. Bei den beiden zuerst genannten Kursen mussten zwei Semestertest und eine Gruppenarbeit angefertigt werden. Bei den Kursen „Managing Cultural Diversity“ und „Social and Environmental Issues” war nur rein Semestertest und die Gruppenarbeit fällig, jedoch war hier eine Anwesenheitspflicht während der Vorlesungen vorgeschrieben. Für alle Kurse war am Ende des Semesters ein „Final Exam“ zu schreiben. Dieses durfte auch nur angetreten werden, wenn die Klassennote (setzte sich auch Semestertest und der Gruppenarbeit zusammen) von mindestens 40 % erreicht wurde. Bei allen Kursen zähle das „Final Exam“ 50 % zur Note und die Klassennote ebenfalls 50 %. Um das jeweilige Modul zu bestehen benötigt man 50 %.

Unterkunft:
Port Elizabeth ist eine Stadt mit rund 700.000 Einwohnern und bietet einen recht hohen europäischen Standard. Somit kann man sich hier schnell einleben und wohl fühlen. Die Universität sucht für alle internationalen Studenten eine Unterkunft. Hierbei müssen spezielle Auflagen erfüllt werden, wie z. B. im Bereich Sicherheit. Ich wohnte mit acht anderen Studenten zusammen. Das Haus liegt auf einem großen Grundstück mit Garten und hat mehrere Bäder und eine gut eingerichtete Küche zu bieten. Die Zimmer selbst sind eher klein, jedoch für einen fünf-monatigen Aufenthalt ausreichend groß. Die Zimmer sind mit einem Bett und Matratze, Tisch, Stuhl, Regal und Kleiderschrank ausgestattet. Das Bettzeug musste selber mitgebracht oder gekauft werden. Außerdem lag das Haus recht versteckt in einer Kurve und war mit einem hohen Zaun gegen Einbrecher ausgestattet. Somit gab es zum Glück auch nie Probleme mit Einbrüchen oder ähnlichem. Auch mit der Lage der Unterkunft konnte ich mich glücklich schätzen, da es nur 200 m zum Strand waren und dennoch noch relativ nahe am sehr großen Unigelände lag. In der Stadt sind außerdem Museen, Restaurants, Kino, Strände, Clubs und Bars, Shoppingmalls, Casino und vieles mehr zu finden. Ein weiteres Highlight ist das zur Fussball-Weltmeisterschaft erbaute moderne Stadium, welches nun für Rugby-Spiele genutzt wird. In der direkten Umgebung von Port Elizabeth ist der bekannte Surfspot „Jeffrey Bay“, der Addo Elephant National Park und weitere private Game Reserves zu finden.

Sprache und Leute:
Südafrika hat elf amtliche Nationalsprachen. Englisch ist auch eine davon und ist somit auch eine der am weit verbreitesten. Alle Kurs an der NMMU finden ebenfalls in Englisch. Ansonsten ist an der Ostküste (auch Port Elizabeth) das Xhosa-Volk stark vertreten. In Kapstadt ist Afrikaans dominanter vertreten und in der Region oberhalb von Durban wird oft Zulu gesprochen. Die Südafrikaner kann man als sehr offen, freundlich und hilfsbereit beschreiben.

Reisen:
Selbstverständlich habe ich die Wochenende und freie Tage auch genutzt, etwas mehr vom Land zu sehen. Zum Beispiel waren wir direkt an einer der ersten Wo-chenenden in einem Game Reserve um eine kleine Safari zu machen und die „Big Five“ in freier Wildbahn zu bewundern. Die „Big Five“ bestehen aus Elephant, Nas-horn, Büffel, Löwe und Leopard.

Fazit:
Ich habe meine Zeit in Südafrika sehr genossen. Das Studium an der NMMU hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Niveau der Vorlesungen sollte nicht unterschätzt werden, ist jedoch gut machbar. Ansonsten erwarten einen in Südafrika ein spannender Alltag und tolle Erfahrungen.


Erfahrungsbericht von Anja R.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2014,
Studienart: ein Auslandssemester


Vorbereitung:
Viele Studenten schrecken vor Free-mover Auslandssemestern zurück, weil sie vor dem Organisationsaufwand zurückschrecken. Dies ist aber absolut unbegründet! Dank Magoo hat sich die Organisation meiner zwei Auslandssemester als recht entspannt gestaltet. Bei Fragen habe ich immer sofort eine Antwort bekommen. Somit sind die Bewerbung an der NMMU und die Beantragung des Visums reibungslos verlaufen. Auch die Hilfe bei der Auswahl einer Unterkunft war super. Nachdem ich die Zusage der NMMU und das Visum hatte, habe ich Flüge gebucht und schon konnte es losgehen!

Die Uni:
Die Uni ist wirklich klasse! Ein sehr schöner, großer Campus in einem Naturreservat und jede Menge Möglichkeit Sport zu betreiben. Die Orientierungswoche an der NMMU war auch sehr gut gestaltet. Man wurde bei der Wahl der Kurse betreut, hat eine Campusrundführung und eine Stadtführung bekommen und es wurde eine Party für die Internationals organisiert. Ich habe mich von Beginn an sehr gut aufgehoben und willkommen gefühlt. Ich habe hauptsächlich Psycholgiekurse belegt und Afrikaans für Anfänger. Die Qualität der Kurse habe ich als sehr gut empfunden, wenn auch vom Niveau her etwas niedriger als an meiner Heimatuniversität. Allerdings waren die Kurse viel praxisbezogener und Probleme wurden oft auch im afrikanischen Kontext beleuchtet, was ich als sehr interessant empfunden habe. Die Dozenten sind alles sehr hilfsbereit und haben immer ein offenes Ohr für Probleme gehabt. Hier gibt es wirklich nichts zu bemängeln.

Die Unterkunft:
In Südafrika wohnt man als internationaler Student wirklich unglaublich luxuriös. Man bekommt eine Unterkunft der Uni vermittelt, wo man aber Wünsche äußern kann. Im ersten Semester habe ich im Summerseas 41 mit zwei anderen Studenten gelebt. Das war ein Strandappartment mit Pool, Putzfrau und 10 m vom Meer entfernt. Wirklich sehr schön! Im zweiten Semester habe ich die Unterkunft gewechselt. Die Uni hat nämlich um die 50 Zimmer im Summerstrand Hotel für Studenten organisiert. Da hatte ich ein großes Zimmer mit Balkon und Bad, konnte den Pool und Internet benutzen, einmal die Woche kam ein Zimmermädchen und für wenig konnte man auch am Hotelbuffet essen. Einfach der Wahnsinn! Zudem hatte man maximal viel Privatsphäre, war aber auch gleichzeitig mit vielen Leuten zusammen. Kann ich wirklich nur empfehlen.

Freizeit:
In Südafrika wird einem sicher nicht langweilig! Man kann viele kostenfreie Sportangebote der Uni wahrnehmen (ich zb war Tennisspielen), man kann sich am Surfen versuchen, am Strand entspannen oder einfach das Land erkunden. In meinem Jahr hatte ich genug Zeit ganz Südafrika, Namibia, Lesotho, Botswana und Simbabwe zu bereisen. Die Vielfalt des Kontinents ist wirklich beeindruckend. Mit einem Mietwagen oder Fernbussen wie Intercape, Greyhound oder dem BazBus lässt es sich sehr gut, günstig und komfortabel reisen. Ich könnte jetzt etliche tolle Sachen aufzählen.
Mein persönliches Highlight, welches ich jedem uneingeschränkt weiterempfehlen kann, war eine 5tägige Wanderung an der Wild Coast. Ich bin mit drei Freunden und einem Guide 60 km die Küste von Port St Johns nach Coffe Bay entlang gewandert und das hat mich zutiefst beeindruckt. Geschlafen haben wir bei Einheimischen in traditionelle Xhosa Dörfern, die für uns gekocht haben und wir viel über die Kultur lernen konnten. Die Landschaft war sehr ursprünglich und unberührt, weil da selten Touristen hinkommen. Da erlebt man Afrika wie es wirklich ist! Denn um ehrlich zu sein, sind die größeren Städte, vor allem Kapstadt sehr europäisch.

Sicherheit:
Viele Leute denken, dass es in Südafrika sehr gefährlich ist. Ich kann nur sagen: Wenn man mit ein wenig Verstand durch die Welt läuft, dann passiert auch nichts! Ich habe in dem ganzen Jahr keine schlechten Erfahrungen gemacht, im Gegenteil, ich habe die Afrikaner als sehr hilfsbereit und freundlich erlebt. Kriminalität gibt es überall auf der Welt, aber wenn man sich an ein paar Grundregeln hält, ist man auf der sicheren Seite.

Fazit:
Ich kann jedem, der ein wirklich außergewöhnliches (und dazu kostengünstiges!!!!!!) Auslandssemester erleben will, Südafrika, insbesondere Port Elizabeth wärmstens empfehlen. Ich hatte das beste Jahr meines Lebens und das Land ist für mich ein zweites Zuhause geworden.


Erfahrungsbericht von Anna Z.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2013,
Studienart: ein Auslandssemester


Zwar hört man viel von Südafrika, doch kann man nicht mal im Ansatz erahnen, wie es dort wirklich aussieht!
Das Land ist wunderschön, vor allem wenn man mit seinen Freunden zusammen auf Roadtrips geht und beispielsweise die Garden Route nach Kapstadt macht - in der Spring Break ist wunderbar Zeit dafür.

Aber ganz abgesehen von der ganz anderen Kultur, der verschiedenen Mentalität (alles ist ein bisschen entspannter - dafür auch oft langsam, an der Supermarktkasse oder im Restaurant beispielsweise..), den Leuten etc., hält die NMMU auch absolut das, was sie verspricht - ein hoher Standard, aber absolut easy mitzukommen vom Lerninhalt her.
Ich studiere Medien und Kommunikation an der Universität Passau und fand es daher sehr schön im Gegensatz zu meiner Heimatuni, dass wir sehr viel Praktisches gemacht haben wie z.B. Interviews geführt oder selbst PR-Kampagnen entworfen.

Ein großer Vorteil, wenn man nach SA reist, ist, dass hier alles ziemlich günstig ist: Ein Bier kostet meist noch nicht mal 1,50 Euro, Essen gehen meist circa 5 Euro; auch Obst und Gemüse war sehr billig. Das Einzige was teurer war, waren Markenprodukte wie Nutella, Ferrero, Merci etc.

Alles in allem kann ich nur jedem empfehlen, dorthin zu gehen. Auch wenn es nicht speziell Südafrika sein soll - man lernt in einem Auslandssemester so wahnsinnig viel und es macht einfach nur Spaß! Obwohl ich mich zum Schluss sehr auf meine Familie und Freunde gefreut habe, fiel es mir sehr sehr schwer mein neues Zuhause zu verlassen..


Erfahrungsbericht von Oliver G.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2011,
Studienart: ein Auslandssemester


Südafrika ist klasse :-). Obwohl wir gerade Winter haben, liegen die Temperaturen meist zwischen 20 und 25 Grad.

Unterkunft
Ich wohne in Annies Cove, das ist eine von der NMMU vermittelte Off-Campus Unterkunft.Annies Cove besteht aus 30 Häusern, in denen jeweils vier Studenten zusammen leben. Zwei Studenten teilen sich eine Küche und ein Bad. Der Reinigungsdienst kommt einmal pro Woche und putzt alle Räume. Annies Cove ist sehr sauber. Am Anfang wurde ein paar Mal eingebrochen, woraufhin die Sicherheitsvorrichtungen verbessert wurden. Ich fühle mich hier auf jeden Fall sicher :-) Annies Cove gefällt mir deshalb so gut, weil man hier zusammen mit vielen anderen internationalen Studenten zusammen lebt und einem so nur selten langweilig wird. Annies Cove liegt in Laufdistanz zum North (10 min.) und South (20 min.) Campus. Der Strand und der nächste Supermarkt sind zu Fuß in 15-20 min. zu erreichen. Wer direkt am Strand wohnen will, der sollte nach Summerseez gehen. Da ist es auch echt sauber und sicher, aber man muss ca. 40 min. zur Uni laufen.

Uni
Die Uni ist echt groß mit ca. 22.000 Studenten, von denen die meisten am North und Southcampus studieren. Das International Office hat sich gleich von Anfang an, mit Einführungs- und Informationsveranstaltungen, um die Austauschstudenten gekümmert. Wenn man Fragen oder Probleme hat, kann man sich jeder Zeit an das International Office wenden und sicher sein, dass einem freundlich und bestmöglich geholfen wird. Die Betreuung würde ich als sehr gut beschreiben.
Die Vorlesungsqualität hängt wie in Deutschland auch, stark vom Dozenten und Fach ab, deshalb möchte ich kein allgemeines Urteil abgeben. Ich habe aber das Gefühl, dass die Tests und Kurse nicht ganz so schwer sind, wie an deutschen Unis. Hier ist es aber auch schwierig allgemein zu sprechen, da das Niveau vom Kurs und dem Dozenten abhängt. Auffällig ist, dass man in Südafrika viel mehr Tests während des Semesters schreibt, es oft Anwesenheitspflicht und mehrere Hausaufgaben gibt, die häufig auch benotet werden. Im Allgemeinen liegt der Arbeitsaufwand aber unter dem in Deutschland, wenn man nicht gerade die schwierigsten Kurse wählt. Neben den Kursen gibt es an der NMMU auch viele Sportteams, denen man sich anschließen kann oder wenn man etwas Soziales machen möchte, kann man auch Community Work in den Townships machen - sehr zu empfehlen :-)

Kosten
Südafrika ist leider nicht günstig. Zwar sind Obst und Gemüse deutlich günstiger als in Deutschland, dafür sind aber viele andere Produkte, wie Hygiene-Artikel, Nutella usw. deutlich teurer als in Deutschland, da diese importiert werden. Unterm Strich zahle ich ungefähr dasselbe für Essen und Hygiene wie in Deutschland.
Die Kosten für die Unterkunft liegen ebenfalls auf deutschem Niveau. Ich zahle für 4,5 Monate ca. 1200 Euro, sicherlich bekommt man eine Unterkunft auch deutlich günstiger, dann muss man sich aber von Deutschland aus um eine Unterkunft kümmern und dieser muss dann auch noch der Uni aus Sicherheitsgründen zustimmen.
Nun zum wichtigsten Punkt: Bier ist günstiger als in Deutschland :-). In Clubs zahlt man 1.50 - 2.00 Euro für ein Bier. Beim Feiern kann man trotzdem kein Geld sparen. Zum einen geht man hier deutlich öfter feiern und zum anderen muss man hier häufig ein Taxi nehmen, da es nachts zu gefährlich ist, draußen herum zu laufen.

Im Ganzen muss ich sagen, dass ich hier eine super interessante Zeit habe, viele tolle Leute kennengelernt habe und leider viel zu wenig studiere :-). Ich gehe neben der Uni noch zweimal die Woche in die Townships, um den Kindern zu helfen und um einen Einblick in das Leben dort zu bekommen.
Kriminalität ist auch in Port Elizabeth ein Thema. Wenn man aber nachts nicht alleine durch die Stadt läuft, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass man mit ihr konfrontiert wird.
Wenn ihr das Geld und die Chance habt, dann kommt hier her. Dieses Land mit seiner noch so jungen Demokratie und den vielen Gegensätzen ist wahnsinnig interessant :-)


Erfahrungsbericht von Arne S.
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2011,
Studienart: Master in Media Studies


Betreuung
Aus meiner Sicht gab es keine größeren Probleme, ich wurde nach meiner Ankunft gleich abgeholt (aber nur mit Glück, die Uni hatte meine alte Ankunftszeit notiert) und zur Uni gefahren, um den Mietvertrag zu unterschreiben. Danach ging es dann zu meiner Unterkunft.

Die Kurswahl war etwas chaotisch, mir wurden falsche Informationen über Eingangsprüfungen und Einführungsveranstaltungen gegeben, weil ich mich als 1 year Student ausgegeben hatte. Die Informationen galten aber nur für Undergraduates. Meinen Stundenplan und alle notwendigen Infos habe ich nach persönlichem Kontakt mit den Professoren erhalten.
Die Betreuung des International Office in Studienfragen ist zwar gut, wenn es jedoch um persönliche Belange wie Unterkunftswechsel, Diebstahl oder Überfälle geht, werden die Studenten allerdings etwas vernachlässigt, da die kulturellen Unterschiede und Sicherheitsempfindungen von ausländischen Studenten nicht nachempfunden werden.
Man muss sich klarmachen, dass die Universität in vielen Dingen eher eine wirtschaftliche Institution statt einer Bildungsinstitution ist.

Unterkunft
Ich persönlich habe eines der besten Lose gezogen, was die Unterkunft angeht, da ich mir eine eigenen Wohnung mit zwei Studenten teile. Die Zimmer und Küche sind sehr sauber und gut eingerichtet. Unser Landlord steht immer bereitwillig zur Verfügung, wenn man Wünsche hat (Heizung, Toaster, Matratzen etc.). In anderen Unterkünften wie Bantry oder Annies Cove gab es mehr Beschwerden über Sauberkeit und Sicherheitsbelange. Es ist am Ende eben doch Glückssache, welche Unterkunft man erwischt. Allerdings war bei fast allen eine Wechsel ebenfalls problemlos möglich.

Kosten
Die Stadt bzw. das Land ist teurer als man vermutet. Viele frische Lebensmittel kosten teilweise das Doppelte von dem, was man gewohnt ist. Drogerieartikel, insofern man auf heimische Marken nicht verzichten will, ebenfalls. Essen gehen ist günstig! Strom in der Unterkunft muss selbst bezahlt werden und ist relativ teuer (ca. 40 Euro im Monat). Ein Auto fängt bei 250 Euro/Monat an. Das Benzin kostet in etwa so viel wie in Deutschland. Internet ist wahnsinnig teuer und langsam. Momentan zahlen wir 35 Euro/Monat für 5GB Limit.

Lehre
Das Niveau in meinem Kurs ist dem Standard für einen Masterstudiengang angemessen. Die Wissensstände vieler Studenten liegen weit auseinander, da nicht jeder das Gleiche als Undergraduate Student studiert hat. Meine Semestereinteilung war nicht wirklich nachvollziehbar, da ich im ersten Semester so gut wie keine Arbeiten abzugeben hatte und sich alles auf das zweite Semester verlagert hat, in dem ich auch noch ein Praktikum absolvieren musste. In den meisten anderen Studiengängen war dies nicht der Fall. Regelmäßige Pflichtabgaben scheinen aber normal zu sein und sind auf das Semester gleich verteilt. Eine individuelle Absprache mit den Professoren ist fast immer möglich. Generell ist der Kontakt mit den Professoren hier sher wichtig und wird erwünscht.
Die Seminarräume sind zwar gut ausgestattet, es gibt aber nur an ganz wenigen Orten Internetzugang, was zu "Rudelbildungen" führt und man selten einen Platz findet bzw. es so laut ist, dass man nicht konzentriert arbeiten kann. Steckdosen sind auch eher ein Fremdwort, was angesichts der unzähligen Laptops nicht nachvollziehbar ist. Immerhin kamen hier seit dem letzten Semester zwei, drei Steckdosen dazu.
Schade ist, dass es keine Fachbibliotheken gibt, die Bücherauswahl ist aber in Ordnung und das Ausleihen kein Problem. Das interne Studienportal, E-Mail Funktionen und Online-Bibliothek ist alles problemlos einzurichten.

Leben
Die Qualität des Leben abseits der Universität hängt natürlich von jedem Einzelnen ab. Die Möglichkeit von Port Elizabeth aus zu reisen ist natürlich der ultimative Bonusfaktor dieses Studienortes. Je nachdem was der Kontostand oder die freie Zeit hergibt, könnte man in Südafrika auch monatelang nur herumreisen, ohne dass es langweilig wird.
Die Sicherheit in diesem Land und der Stadt ist unumstritten ein Problem. Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll sich mit Leuten auszutauschen, die schon einmal länger hier gelebt haben und dann muss jeder selbst abwägen, wie viel Sicherheitsvorkehrungen er vornimmt. In meinen acht Monaten hier habe ich zwar viele Vorfälle mitbekommen, war aber nie direkt involviert und fühle mich in meiner Freiheit nicht beträchtlich eingeschränkt. Ein Auto ist in diesem Fall allerdings ein wichtiger Punkt, wenn es um Flexibilität und Unabhängigkeit geht, da es quasi kein öffentliches Verkehrsnetz gibt und man ansonsten auf Taxis angewiesen ist.

 
 
     
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