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Erfahrungsberichte:
Studium an der London School of Business and Finance



Erfahrungsbericht von Thomas U.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2011,
Studienart: Auslandssemester, LSBF School of English

Ich hatte in London die wohl beste Zeit meines Lebens! Mein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt an der LSBF School of English hat meine Erwartungen voll erfüllt. Ich kam mit einem etwas mulmigen Gefühl nach London aber schon nach kurzer Zeit hatte ich die ersten Herausforderungen wie das Finden einer geeigneten Unterkunft, Eröffnung eines Bankkonto, Beantragen einer Studentenfahrkarte usw. gemeistert und konnte das Leben in der Hauptstadt Englands voll genießen. Kennengelernt habe ich London als eine Stadt der Superlative, die in allen Bereichen extreme Unterschiede aufweist. Die feinsten und edelsten Restaurants kombiniert mit den besten und nobelsten Nachtclubs in Europa, in denen man nicht selten berühmte Fußballprofis oder Schauspieler findet, stehen im kompletten Kontrast zu den etwas ärmeren Stadtteilen im Großraum der Metropole. Auch die Alternative- und Künstlerszene, mit Brick Lane und Camden Town ist sehr ausgeprägt. Besonders genossen habe ich die Wochenenden in den zahlreichen Märkten wie Spitalfield Market, Portobello Market oder Camden Lock, wo eine unglaubliche Variation an Produkten angeboten wird. Essen aus der ganzen Welt, die Berliner Bratwurst ist natürlich auch vertreten, wird zusammen mit verschiedensten Accessoires, Kleidung und Schmuck angeboten. Im Bereich Shopping gibt es wohl nichts Vergleichbares wie die berühmte Oxfort Street, Westfields Shopping Mall oder Harrods, was eher einem ägyptischen Palast ähnelt. Meiner Meinung ist es der Mix zwischen allem was London so interessant und unvergesslich macht. Das Moderne trifft auf das Altmodische und Historische. Natürlich ist der Buckingham Palace, die Tower Bridge und Westminster einen Pflichtbesuch wert aber es ist nicht das, was das Leben in London ausmacht. Vielmehr ist es das alttägliche Leben, wie die total überfüllte Tube (U-Bahn) in der Rush-Hour, in die man sich jeden Morgen quetschen muss, die gratis Zeitungen die überall mit lauten Rufen verteilt werden oder die unzählbaren dreieckigen Sandwiches die man hier zu jeder Tageszeit isst, die einem das Gefühl vermitteln, ein Teil von London und nicht nur ein Tourist zu sein.

Im Thema Lifestyle ist London wohl nicht zu übertreffen, dafür aber im Thema günstige Wohnungen. Die ersten beiden Wochen nach meiner Ankunft habe ich in einem Hotel gewohnt, das ich von Deutschland aus gebucht hatte, um mich nach verschiedenen Unterkünften umzusehen. Dies ist auf jeden Fall sehr ratsam, da die Bilder im Internet selten der Realität gleichen. Hier werden Wohnungen bzw. Zimmer angeboten, die weit unter dem deutschen Standard liegen. Der Stadtteil ist gleichermaßen entscheidend und sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen werden. Zudem ist London mit 8 Millionen Einwohnern weit größer als jede deutsche Stadt, was bedeutet, dass man von den Stadtteilen in Zone 3-6 oft eine Stunde oder sogar länger in die Innenstadt, in der sich alles abspielt, braucht. Meiner Meinung nach ist eine Unterkunft in der Zone 1 oder 2 sehr empfehlenswert, auch wenn sich die Lage natürlich auf den Mietpreis auswirkt. Nachdem ich realisiert und eingesehen hatte, dass die Wochenmiete in London der Monatsmiete für eine Unterkunft in Deutschland ähnelt, habe ich mich für das höchste Studentenwohnheim der Welt entschieden. Ich kann jedem nur stark empfehlen, in ein Studentenwohnheim oder Ähnliches zu ziehen, da es einfach viel einfacher ist, neue Freunde zu gewinnen und Leute aus aller Welt zu treffen. Nicht nur der Unterricht sondern auch der ständige Kontakt zu meinen neugewonnenen Freunden aus allen Kontinenten hat mir geholfen, meine sprachlichen Kenntnisse stark zu verbessern.

Selbstverständlich ist der Unterricht eine sehr gute Ergänzung zu dem Alltagsenglisch. Ich habe verschiede Kurse wie, Conversation Class, IELTS Preparation und Academic Writing belegt und war mit jedem zufrieden. Mehr als 20 Unterrichtsstunden pro Woche würde ich allerdings auf keinen Fall empfehlen, da sonst kaum Zeit bleibt die Stadt zu genießen und Zeit mit den neuen Freunden zu verbringen. Zusammenfassend kann ich jedem einen Auslandsaufenthalt in London sehr empfehlen. Mir hat es sogar so gut gefallen, dass ich meinen bereits gebuchten Heimflug nicht genommen und noch eine Zeit drangehängt habe.

Mein Tipp für euch: Verdreifacht euer Budget! Ihr werdet es in dem New York Europas brauchen!


 
 
     
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