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Erfahrungsberichte:
Studium an der Limkowing University of Creative Technology



Erfahrungsbericht von Heike W.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2012,
Studienart: Auslandssemester, Limkokwing University of Creative Technology

Schon im 1. Semester habe ich mir Gedanken gemacht, wo ich mein Auslandssemester verbringen würde. Für mich war klar, dass ich mein Auslandssemester außerhalb Europas machen wollte. Besonders interessiert habe ich mich deshalb für unsere Partneruniversität in Mexiko und für Asien. Die Organisation „Magoo International“ kannte ich bereits, da sie sich an der Hochschule Emden/Leer vorgestellt hatte, daher wusste ich, dass sie eine Partneruni in Cyberjaya, Malaysia haben. Nachdem ich dann ihre Homepage besucht habe und mich mehr über das Land Malaysia informiert hatte, war klar ich gehe nach Malaysia. Doch bevor es losgehen konnte, musste noch einiges vorbereitet werden.
Benötigte Unterlagen
Bei den Vorbereitungen hat mir die Organization „Magoo International“ sehr weitergeholfen. Sie haben mir alle benötigten Unterlagen zugeschickt, die ich dann ausgefüllt zurückschicken musste. Zu den benötigten Unterlagen gehört ein Bewerbungsbogen, eine beglaubigte Kopie der Kurse und Noten, eine Liste mit den derzeitig belegten Kursen, eine beglaubigte Kopie des Reisepasses, eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses sowie 8 Passfotos. Zudem muss man einen Überweisungsbeleg von den Bewerbungsgebühren in Höhe von ca. 100 Euro dazulegen. Ein Sprachtest ist nicht erforderlich, da die Englischnoten vom Abiturzeugnis sowie vom Studium ausreichen. Die Limkokwing University hat in meinem Fall sehr viele Probleme gemacht, da mein Zweitname der auf dem Reisepass steht, allerdings nicht auf dem Abiturzeugnis und den Transcripts. Daher musste ich meinen Namen auf dem Abiturzeugnis sowie im System der Hochschule Emden/Leer ändern lassen.
Visum
Für das Visum braucht muss man bei seinem Arzt einen Medical Test ausfüllen lassen. In diesem Medical Test wird man auf alles erdenkliche überprüft. Allgemeine Fragen, sowie Blutprobe, Urinprobe und eine Röntgenaufnahme des Brustbereichs gehören dazu. Dieses kann ganz schön zeitaufwendig und auch teuer werden. Des Weiteren benötigt man eine 3-fache Kopie des kompletten Reisepasses. Nach Malaysia reist man zuerst mit dem Touristenvisum, dass 90 Tage gültig ist, ein und bekommt sein Studentenvisum dann von der Limkokwing University. Dieses kann allerdings bis zu 3 Monaten dauern. Eigentlich besteht die Uni darauf, dass jeder Student ein gültiges Studentenvisa hat. Ich persönlich habe auf das Studentenvisum verzichtet. Da ich einige Reise bereits geplant hatte, wollte ich meinen Reisepass nicht für 3 Monate abgeben. Die Uni sagt zwar, wenn der Visumsantrag bereits genehmigt wurde, würde es nur 3-4 Wochen dauern, heißt es nicht, dass es nicht doch 3 Monate dauert. Ich habe 3 Europäer kennengelernt, dessen Antrag schon geprüft und genehmigt wurde, trotzdem mussten sie 3 Monate auf ihrem Reisepass warten. Somit habe ich mich dazu entschieden meinen Reisepass zu behalten. Dieses hieß alle 90 Tage muss ich aus Malaysia ausreisen um dann bei der Einreise wieder ein neues Touristenvisum von 90 Tagen zu bekommen. In meinen bisherigen 7 Monaten habe ich bereits 5-mal das Land verlassen, somit stellte es kein Problem für mich dar. Auch bei der Einreise hatte ich, sowie andere Austauschstudenten, die auf das Studentenvisum verzichtet haben, nie ein Problem. Dennoch möchte ich keinen dazu aufmuntern ohne Studentenvisum im Land zu studieren. Auch laut meiner Erfahrung alles in Ordnung war, könnten trotzdem Probleme bei der Einreise auftreten und schlimmsten Falls, kann man sein Auslandssemester nicht zu Ende bringen oder muss eine Strafe zahlen. (Anmerkung von magoo: Wir empfehlen dringend, ein Studentenvisum zu beantragen).
Unterkunft
Man kann sich bereits im Vorfeld über die Uni eine Unterkunft mieten. Es ist möglich sich alleine zu mieten oder sich ein Zimmer zu teilen. Wenn man sich das Zimmer teilt, kostet es RM 500 (ca. 125 Euro) pro Monat und man muss das Zimmer für Minimum 6 Monate anmieten. Dieses Studentenwohnheim befindet sich direkt neben der Uni und hat einen Swimming Pool. Es ist auch möglich sich über die Uni außerhalb des Campus ein Zimmer zu mieten. Ich habe mich dafür Entschieden vor Ort ein Zimmer zu suchen, um mir vorher noch einen besseren Überblick über die Mietpreise zu verschaffen. Somit bin ich die ersten Tage dem Hostel Sunshine Bedz KL untergekommen, was ich auch wärmsten weiterempfehlen kann. In Cyberjaya gibt es 3 Studentenwohnanlagen Cyber Heights, Cyberia und Domain. Cyber Heights ist sehr schön, aber auch preislich höher als die anderen beiden Wohnanlagen. Das Zimmerangebot ist sehr groß, ich hatte keinerlei Probleme ein Zimmer zu finden. Habe ein Zimmer in Cyberia angemietet. Die Warmmiete lag hier zwischen 80 – 100 Euro. Mit dem kostenlosen Bus kann man von hier aus die Uni, die außerhalb der Stadt liegt, innerhalb von ca. 15 Minuten erreichen. Wem Cyberjaya zu klein oder zu langweilig ist, sollte sich ein Zimmer in Kuala Lumpur anmieten. Die Stadt hat einiges mehr zu bieten als Cyberjaya. Zur Uni braucht man allerdings ca. 20 Minuten mit dem Taxi bzw. rund 1 Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Cyberjaya
Cyberjaya ist eine sehr neue Stadt, sie wurde 1999 gegründet und ist der Sitz zahlreicher Unternehmen. Cyberjaya hat rund 8000 Einwohner und viele davon sind Studenten, da es dort gleich zwei Universitäten gibt. An Freizeiteinrichtungen mangelt es jedoch. Deswegen verbringen die meisten Studenten ihre Wochenenden in Kuala Lumpur. Kleine Einkäufe und ein Post office findet man in der Streetmall. Restaurants findet man auch dort oder man geht zur Wohnanlage Domain. Neben Dominos Pizza und vielen weiteren Restaurants ist, findet man hier auch einen Club „Club 69“ und Bars. Hier kann ich die Bar „Broadway“ weiterempfehlen. Aber zum Feiern eignet sich KL einiges besser!!Für größere Einkäufe kann man auch zur Mall „Alamanda“ nach Putrajaya fahren. Diese ist mit dem Bus von der Zugstation aus gut zu erreichen. In dieser Mall findet man auch alles was man so braucht.
Limkokwing University of Creative Technology
Von außen sieht das Gebäude nicht aus wie eine Uni. Wenn man dann in die Plaza geht, kann man sich immer noch nicht vorstellen in einer Universität zu sein. In der Plaza legt der DJ von der Uni Musik auf. Wenn der DJ dann in bester Stimmung ist, fordert er die Studenten auch gerne mal zum Tanzen auf und macht die Musik extra laut, sodass man denkt man wäre in einem Club. Ab und zu werden dann auch Modeshows oder Talentwettbewerben in der Plaza veranstaltet. Also langweilig wird’s hier eigentlich nie. Die Uni ist sehr international. Nur ca. 20% aller Studenten kommen aus Malaysia. Ansonsten lernt man viele Studenten aus Iran, Nigeria, Indonesien, China und den arabischen Ländern kennen. In dem Supermarkt der Uni gibt es Limkokwingwasser zu kaufen und ihre eigene Cafékette, Wingscafé, hat die Uni auch. Makan Lah heißt die „Mensa“ der Uni. Hier gibt es verschiedene Counters z.b. der indian counter, western counter, malay counter, iranian counter usw. Das Essen ist super, vor allem der indian counter ist schwersten weiterzuempfehlen. Ansonsten dauert in der Uni alles etwas länger, manchmal auch viel länger! Das kann ganz schön nerven und teilweise muss man sich zurückhalten, sodass man nicht ausrastet. Man wird von einem zum anderen geschickt und keiner fühlt sich verantwortlich. Nachdem man dann 2 Wochen jeden Tag von einem zum anderen gerannt ist, erhält man dann von der ersten Person, die man angesprochen hat, die benötigte Unterschrift oder Unterlagen. Ich kann nur den Tipp geben, dass man immer frühzeitig die Unterlagen besorgt und am Ende evtl. noch etwas Zeit einplant um sein Zeugnis persönlich abzuholen. Ich habe bereits 3 Monate auf mein Zeugnis, welches nach Deutschland geschickt werden sollte, gewartet. Auf mails wurde nicht geantwortet. Letztendlich bin ich wieder zur Uni und musste feststellen, dass es auf dem Schreibtisch unserer Ansprechpartnerin lag, sie allerdings so viel zu tun hatte und es nicht weitergeschickt hat.
Kurse
Da die Limkokwing University eine internationale Uni ist werden alle Kurse in englischer Sprache gehalten. Auch die Angestellten der Uni kommen aus verschiedenen auch nicht asiatischen Ländern. Der Inhalt der Kurse bezieht sich auf die globale Wirtschaft. Die Uni hat ein sehr großes Kursangebot zu den Schwerpunkten Marketing und Management.
Entrepreneurship and New Ventures Der Dozent legt viel Wert auf mündliche Mitarbeit, somit wurde viel diskutiert und viele Präsentationen gehalten. Die Note stellt sich aus einer kleinen Präsentation, einem Gruppenassignment (business plan) und einem final exam zusammen. Der Dozent ist sehr engagiert und erzählt von seinen eigenen Erfahrungen. Insgesamt hat die Vorlesung viel Spaß gemacht.
International Marketing Die meiste Zeit hat die Dozentin ihre Powerpoint Folien vorgelesen. Die Prüfungsleistung setzt sich aus 2 Gruppenarbeiten, dem midterm und final exam zusammen. Es wurden viele Präsentationen in diesem Kurs gehalten. In diesem Kurs sind wir genauer darauf eingegangen, was man beim international Marketing beachten sollte, wie z.B. die kulturellen Unterschiede. Die Hausarbeiten haben das Thema Globalisierung und ein frei-wählbares Thema erfasst.
International Economics International Economics war eines der Wahlpflichtkurse, die ich noch machen musste. In dieser Vorlesung haben wir ein midterm exam sowie ein final exam geschrieben. Hinzu kam noch eine Hausarbeit über 15 Seiten. Mit diesem Kurs haben wir einen Ausflug zur Nationalbank gemacht.
Consumer Behaviour Dieser Kurs fand zweimal wöchentlich statt, Vorlesung und Tutorium. Dieser Kurs war einer der interessanteren Kurse. Die Dozentin versucht alles besser zu veranschaulichen und dies kann ziemlich lustig werden. Die Endnote setzt sich aus dem midterm und final exam sowie zwei Gruppenarbeiten zusammen.
Organizational Behaviour Diesen Kurs sollte man nicht unterschätzen. Im Vergleich zu den anderen Kursen war dieser der schwierigste und die Klausuren sind mit deutschen Standards zu vergleichen. Nach jeder Vorlesung wurde ein Test gestellt. Bei diesem Test wurde zum Glück nur die Teilnahme bewertet. Die Note setzt sich aus den midterm und final exam, sowie die Teilnahme der Tests und einer Gruppenarbeit zusammen.
Reisen
Die Mehrheit der Austauschstudenten hat sich den Stundenplan so gelegt, dass man nur 3 Tage die Woche Vorlesungen hat. Ich hatte Montags und Freitags frei. Somit bot sich jedes Wochenende zum Reisen an. Somit hab ich meine Wochenenden auf verschiedenen malaysischen Inseln wie Perhentian, Tioman, Langkawi, Pangkor, in Nationalparks wie Taman Negara, in schönen Städten wie Melakka und Georgetown und auch außerhalb Malaysias verbracht, Singapore und Bali. Außerdem hat man in der Mitte des Semesters nochmal ein paar Tage Semesterferien. Die kann man auch gut nutzen um ein anderes Land zu bereisen. Ich hatte mir vor dem Semester und nach dem Semester Zeit genommen um Südostasien zu bereisen. Somit hatte ich noch Zeit Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand und die Philippinen zu bereisen. Da die Flüge mit AirAsia recht günstig sind und die Lebensunterhaltskosten in den Ländern mit Deutschland nicht zu vergleichen sind, kann man auch mit einem geringen Budget ins ein oder andere Land reisen. Wer in Malaysia studieren möchte, sollte auf jeden Fall Zeit einplanen, um auch noch andere Länder in Südostasien bereisen zu können. Es lohnt sich und in Deutschland werdet ihr nicht jeden Tag Elefantenreiten, mit Haien und „Nemos“ schnorcheln, durch die Tempelanlagen von Angkor laufen, mit einem Bier in der Hand sich auf einem Schwimmreifen 5 km den Fluss hinunter treiben lassen, mit dem Roller durch die schönsten Landschaften fahren, unter Wasserfällen baden, unterschiedliche Kulturen und vieles andere können!!
Fazit
Das Auslandssemester in Malaysia hat mir super gut gefallen. Die Universität ist mit deutschen Unis nicht zu vergleichen, alles dauert hier länger. Insgesamt muss man hier allerdings nicht so viel Zeit fürs Lernen aufbringen und hat somit mehr Zeit zum Reisen. Trotzdem sollte man die Klausuren und Assignments nicht unterschätzen. Man kann hier eine komplett andere Kultur kennenlernen und man kommt mit Menschen zusammen, mit denen man sonst nicht so in Kontakt kommen würde. Ich fand es auch sehr interessant in einem muslimischen Land zu leben und diese Religion besser kennenzulernen. Auch zum Englischlernen bietet sich ein Auslandssemsester an der Limkokwing University, da in der Universität nur englisch gesprochen wird. Ich würde es jedem weiterempfehlen ein Auslandssemester in Malaysia zu machen.

 
 
     
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