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Erfahrungsberichte:
Studium an der Auckland University of Technology



Erfahrungsbericht von Laura G.:
Details zum Auslandsstudium: Studienjahr 2010,
Studienart: ein Auslandssemester

"Bereits vor meiner Bewerbung um einen Studienplatz an der AUT habe mich auf der Internetseite der Uni über die unterschiedlichen Kurse informiert, die dort angeboten werden. Da ich nach Kursen auf Masterniveau gesucht habe, musste ich dementsprechend nach „postgraduate papers“ suchen. Kurse werden in Neuseeland „papers“ genannt. In der Regel muss man Papers im Wert von 60 Punkten pro Semester belegen. Ich habe dementsprechend vier Kurse von jeweils 15 Punkten belegt. Viele Kurse im Postgraduate-Bereich sind allerdings mit jeweils 30 Punkten angegeben, sodass man zum Beispiel in einem Semester zwei solcher Kurse/Papers belegen kann.
Die Kurswahl habe ich dann mit den Dozenten meiner Heimatuni besprochen und diese dann bei meiner Bewerbung angegeben. Vor Ort in Auckland habe ich noch eine Änderung vorgenommen, da sich herausstellte, dass einer meiner gewählten Kurse nicht in diesem Semester angeboten wurde. Die Kurse können an der AUT aber noch in den ersten Wochen des Semesters geändert werden, sodass in einem solchen Fall noch Zeit besteht sich mit der Heimatuni in Verbindung zu setzen und andere Papers zu belegen. In meinem Fall war das nicht nötig, da meine Dozenten sehr flexibel in Bezug auf die Wahl meiner Kurse waren. Ich habe an der AUT in den Bereichen Pazifikstudien, Sprache und Kommunikation sowie Dienstleistungsunternehmen studiert.

Die Dozenten an der AUT waren ausnahmslos sehr nett und kompetent. Ich habe es als sehr angenehm und bereichernd empfunden ihre Kurse zu besuchen. Sehr gefallen hat mir auch, dass man viel motiviert wurde, sowohl von Dozenten wie auch von Mitstudenten. In meinen Kursen war ich zum Teil die einzige Study Abroad-Studentin, in anderen Kursen waren noch ein oder zwei andere mit dabei. Generell sind viele internationale Studenten aus Asien sowie dem pazifischen Raum in meinen Kursen gewesen. Ich denke aber, dass das auch davon abhängt was man auf welchem Niveau studiert. Die Kurse, die ich besucht habe bestanden beispielsweise überwiegend nur aus ungefähr fünf Studenten. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass ich auf Masterniveau studiert habe und zudem auch eher im Bereich Geisteswissenschaften. Andere Study Abroad- sowie internationale Studenten haben mir erzählt, dass ihre Kurse aus weitaus mehr Studenten bestehen und der Anteil an Study Abroad-Studenten höher ist. Alles in Allem war ich mehr als zufrieden mit meiner Kurswahl und den Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe."

Wie hat dir die Betreuung an der Hochschule gefallen?: sehr gut
Wie beurteilst du die Kursauswahl?: sehr gut
Wie beurteilst du die Leistung der Dozenten?: gut
Wie anspruchsvoll waren die Kurse?: mittelschwer
Welche Unterkunftsart hattest du?: Studentwohnheim Einzelzimmer
Wie gut hat dir dein Gastland gefallen?: sehr gut
Wie viel hast du für deinen Flug bezahlt?: 1.800 Euro
Über welche Krankenversicherung warst du dort versichert?: ADAC
Hast du weitere Tipps?: Studieren in Neuseeland ist anspruchsvoll. Ein Auslandssemester hier besteht daher, neben schönen Erfahrungen und Spaß, auch aus viel Arbeit.

Wohnungssuche
Ich habe im Studentenwohnheim „Wellesley Student Apartments (WSA)“ der AUT mitten im Stadtzentrum gewohnt und es war mit Sicherheit eine sehr stressfreie und angenehme Art sich eine Unterkunft zu suchen. Alle Mitarbeiter, von den Securities bis zur Rezeption, waren sehr nett und hilfsbereit. Ich hatte außerdem noch das Glück ganz oben im 14. Stock zu wohnen und damit einen unverwechselbaren Blick über Auckland zu haben. Das war aber, denke ich, eher Zufall.
Die Zimmerbuchung erfolgt immer für ein Semester. Ist das Semester abgelaufen kann nach Bedarf für einige Wochen oder ein weiteres Semester verlängert werden. In den Ferien sind die Zimmer etwas günstiger, weil die Nachfrage natürlich geringer ist. Ich habe mich bereits einige Wochen vor meiner Abreise im Internet für ein Zimmer im Studentenwohnheim angemeldet. Dabei konnte ich Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft meiner potenziellen Mitbewohner machen. Ich habe beispielsweise angegeben, dass ich nicht mit anderen deutschen Studenten zusammen wohnen möchte, damit ich ausreichend Englisch spreche. So habe ich dann mit drei Studentinnen aus Indien und Taiwan zusammen in einem Apartment gewohnt, was eine tolle interkulturelle Erfahrung für mich war. Es besteht aber auch die Möglichkeit anzugeben, dass man mit Neuseeländern zusammen wohnen möchte. Das habe ich allerdings nicht gemacht.
Das Apartment war gut und relativ modern ausgestattet. Dazu gehörte auch ein Wohnzimmer mit großen Fenstern und einem Fernseher. Ab und zu empfand ich die Wände von meinem Zimmer zum Nachbarzimmer als ein wenig zu dünn, aber wenn sich alle darauf einigen, dass es nachts ruhig ist, dann sollte das kein Problem sein.
Als störend habe ich es empfunden, dass man Besucher, die bei einem übernachten möchten immer im Voraus anmelden muss. Entscheidet man sich spontan dafür jemanden zum Übernachten zu sich einzuladen, wird diese Person, zumindest nachts, von den Securities im Eingangsbereich abgefangen und freundlich gebeten wieder zu gehen. Gerade am Wochenende hat das Sicherheitspersonal sehr darauf geachtet. Wer also als Besucher nicht auf der Gästeliste stand, kam nicht rein. Das hat schon ab und zu Unmut unter den Studenten geführt und auch ich habe das als eine Einschränkung empfunden.
Regelmäßig fanden soziale Aktivitäten, wie gemeinsames Kochen oder Ausflüge statt, die vom Wohnheim organisiert wurden. Ich selbst habe daran eher selten teilgenommen, aber man lernt dabei natürlich andere Studenten, auch Neuseeländer, kennen, was natürlich immer gut ist.
Ich hätte mir auch selbst eine WG suchen oder ein kleines Apartment beziehen können. Selbstverständlich hätte ich dann nach meiner Ankunft erst einmal einige Tage im Hostel gewohnt und mich auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht. Viele meiner Mitstudenten und Freunde haben sich für diese Möglichkeit entschieden. Häufig war ihre Miete etwas geringer als meine. Dies war zumindest der Fall, wenn sie in WG's gewohnt haben.
Zu bedenken ist aber, dass die Lage des WSA mitten im Stadtkern einfach ideal ist und alles sehr gut zu Fuß zu erreichen ist. Andererseits gibt es auch andere Unterkünfte im Stadtzentrum, die man sich selbst suchen kann und wenn man nicht direkt in der Stadtmitte wohnt, kann man auch nach einigen Minuten Busfahrt aus anderen Stadtteilen dort hingelangen. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Auckland werden zwar viel kritisiert und sind nicht immer pünktlich, es gibt aber beispielsweise den „Link“, einen grünen Bus, der immer wieder im Kreis durch Auckland fährt und recht zuverlässig ist.

Freizeitgestaltung
Die Freizeitgestaltung als Study Abroad-Student ist am Anfang des Semesters gut durch die AUT organisiert. Zahlreiche Veranstaltungen dienen dem gegenseitigen Kennenlernen der Study Abroad-Studenten untereinander. Da sich bei diesen Veranstaltungen aber fast ausschließlich Studenten tummeln, die nur für ein bis zwei Semester in Auckland studieren, trifft man hier kaum Neuseeländer, dafür aber beispielsweise recht viele deutsche und skandinavische Studenten. Wer auch noch einheimische Studenten kennenlernen möchte, sollte auf Veranstaltungen gehen, die allen Studenten der AUT offen stehen, wie zum Beispiel das „Winter Fest“ oder die vielen Partys in der „Vesbar“, einer Bar auf dem Stadtcampus der AUT. Darüber hinaus bietet das Nachtleben in Auckland Studenten auch viele Möglichkeiten die Stadt und ihre Bewohner kennenzulernen. Auckland ist sehr multikulturell und man lernt hier, neben anderen Study Abroad-Studenten und Neuseeländern, auch viele Menschen aus dem asiatischen Raum kennen. Ich habe das als sehr bereichernd und aufregend empfunden, denn die Stadt hat dadurch ein ganz besonderes Flair, das es auf diese Weise nicht noch einmal in Neuseeland gibt.
Darüber hinaus bietet Auckland aber auch viele andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Museen, eine Kunstgalerie, Parks und viele Shopping Center. Es bestehen außerdem Fährverbindungen zu den zahlreichen kleineren Inseln, die vor Auckland liegen und sich perfekt für Ein- oder Zweitagesausflüge eignen. Viele Study Abroad-Studenten haben sich auch gemeinsam ein Auto gekauft oder gemietet und konnten so am Wochenende, in den Ferien oder nach dem Semester Ausflüge machen. Ich war daher oft übers Wochenende unterwegs auf der Nordinsel und habe so bereits während des Semesters viel von Neuseeland gesehen. Manchmal war das aber auch nicht möglich, weil doch recht viel für die Uni zu tun war.

Fazit
Alles in Allem hat mir mein Auslandssemester an der AUT sehr gut gefallen. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und sehr viel Spaß gehabt. Außerdem habe ich noch einmal eine ganz neue Sichtweise auf mein Studienfach gewonnen. Jedem, der ein Auslandssemester in einer multikulturellen Metropole machen möchte, kann ich ein Semester an der AUT nur empfehlen!

 
 
     
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